Larissa Schmidt

In der Spielzeit 2011/12 kehrte Larissa Schmidt an das Landestheater Linz als Azucena zurück und gab dort auch ihr Debut als Mère Marie in "Les Dialogues des Carmélites geben. Erstmals trat die Mezzosopranistin am Theater Basel als Jezibaba in "Rusalka" auf und gastierte am Theater Aachen als Ulrica. In der Saison 2012/13 kehrt sie an das Theater Basel als Ulrica zurück und wird in Bern und Zürich das Requiem von Verdi interpretieren. Im Sommer 2013 sang Larissa Schmidt beim Festival Oper Schenkenberg die Azucena.

Die in Kasachstan geborene Mezzosopranistin Larissa Schmidt erhielt nach ihrer musikalischen und sängerischen Ausbildung an der Musikhochschule Novosibirsk und der Musikhochschule Lübeck ein Stipendium an der "Accademia di Perfezionamento per Cantanti Lirici del Teatro alla Scala", wo sie in Meisterklassen mit Leyla Gencer, Shirley Verret, Leo Nucci, Giovanna Canetti, Luis Alva, Bonaldo Giaiotti, Luciana Serra und Riccardo Muti ihr Studium abrunden konnte.

Ihr professionelles Operndebüt gab Larissa Schmidt 1999 in Mailand am "Teatro Franco Parenti" als "Paoluccia" in La Cecchina von Piccinni (Dirigent: M. Gatti). Diese Produktion führte sie auch ans Teatro Fraschini in Pavia, nach Saronno, Lecco und ans "Teatro Piccinni" in Bari (Italien), wo die Oper für Bongiovanni als CD-Produktion Live aufgezeichnet wurde. Im Jahr 2000 debütierte sie am "Teatro alla Scala" in Mailand als Dangeville in "Adriana Lecouvreur" von Cilea und als Mirandolina in Cimarosa "Chi dell´altrui si veste presto si spoglia" (Dirigent: R. Rizzi Brignoli), sowie als Olenina in "Tatjana" von A. Corghi (Dirigent: W. Humburg, Regie: P. Stein). Im selben Jahr gab sie am Teatro alla Scala ein Rezital im Rahmen "Cantoforum" und einen "Kurt Weill-Abend", danach nahm sie am "Festkonzert zum 30. Bühnenjahr von R. Muti an der Scala" mit B. Canino und am "Weihnachtskonzert" unter der Leitung von Ricardo Muti teil, und sang Konzerte unter der Leitung von S. Ranzani bzw. D. Callegari sowie die Mezzosopran-Partie der "Mass" von I. Strawinsky.

Im Jahr 2001 interpretierte Larissa Schmidt am "Teatro alla Scala" Teresa in "La Sonnambula" von Bellini an der Seite von N. Dessay, J.D. Florez (Dirigent: M. Benini, Regie: P. Ali) und Tisbe in "La Cenerentola" von Rossini (Dirigent: B. Campanella). Als Rosina in "Il Barbiere di Siviglia" (Regie: Dario Fo) war sie in Amsterdam, Rotterdam, Gouda, Groningen, Zaandam (Holland) zu hören. Außerdem sang sie die Altpartie im "Stabat Mater" von Pergolesi mit dem Jugend Orchester der Mailänder Scala im Duomo di Monza in Mailand.

2002 setzte sie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Mailänder Scala in den Rollen Rosina in Rossinis "Il Barbiere di Siviglia" (Regie: J.P. Ponnelle) und Cuniza in "Oberto, Conte di S.Bonifacio" von Verdi fort. Mit dieser Produktion gastierte sie auch in Genua am "Teatro Carlo Felice". Weitere Engagements führten Larissa Schmidt in der Rolle der Protagonistin Angelina in "La Cenerentola" von Rossini ans Theater Klagenfurt (Österreich) und in der Rolle der Beppe in "L'Amico Friz" von Mascagni an die Opernhäuser Pisa, Livorno und Lucca (Italien).

2003 gab sie ihr Debüt in Spanien am "Teatro de la Maestranza" di Siviglla als Siebel in "Faust" von Gounod (Dirigent: S. Barlow, Regie: Le Walli). In diesem Jahr sang sie in einer konzertanten Aufführung die Laura in "Iolanta" von Tchaikovsky unter der Leitung von V. Jurovskij am "Teatro Comunale" di Bologna (Italien) und die Zulma in "L'Italiana in Algeri" von Rossini (Regie: J.P. Ponnelle) am "Teatro alla Scala". 2004 trat sie wieder als Rosina in "Il Barbiere di Siviglia" unter der Musikalischen Leitung von D. Oren (Regie: Savari) ans Theater Trieste( Italien). Als Orsini in "Lucrezia Borgia" von G.Donizetti wurde sie ans "Teatre Principal de Castello" (Dirigent: J. Reynolds, Regie: Joseph J.Lee) in Valencia eingeladen.

Im selben Jahr folgte auch ihr Debüt beim Schleswig-Holstein Musik Festival, in einer konzertanten Aufführung von "Rusalka" von Dvorak unter Leitung von Christoph Eschenbach und am Theater Krefeld-Mönchengladbach als Nancy in "Martha" von F. von Flotow. 2005 - 2006 gastierte Larissa Schmidt erneut als Nancy am Theater Krefeld-Mönchengladbach sowie am Theater Ulm. Außerdem wurde sie wieder an die Mailänder Scala als Tisbe in "La Cenerentola" eingeladen. Die Teresa in "La Sonnambula" von Bellini sang sie am "Teatro Comunale di Bologna", beide Produktionen unter der musikalischen Leitung von B. Campanella. 2007 debütierte sie am Theater Koblenz als Santuzza in "Cavalleria Rusticana" von P. Mascagni und als Azucena in "Il Trovatore" von Verdi bei den Schlossfestspielen Schwerin. 2008 sang sie in Elektra von R. Strauß (3 Magd) am Theater Florenz unter der Musikalischen Leitung von S. Ozawa sowie die Ulrica in "Ballo in Maschera" am Landestheater Linz.

In der Saison 2009/10 sang Larissa Schmidt die Amneris in "Aida" in mehreren Städten Belgiens sowie am Theater Klagenfurt, wo sie auch als Fjodor in "Boris Godunow" von Mussorgsky gastierte. Erneut wurde sie auch an das Landestheater Linz eingeladen, wo sie als Florence Pike in "Albert Herring" debütierte. Die Saison 2010/11 startete Larissa Schmidt mit einem erneuten Engagement am Theater Klagenfurt, diesmal mit der Azucena in "Trovatore". Diese Partie sang sie danach auch in der Neuproduktion am Landestheater Linz.

In der Spielzeit 2011/12 kehrte sie an das Landestheater als Azucena zurück und gab dort auch ihr Debut als Mère Marie in "Les Dialogues des Carmélites geben. Erstmals trat sie am Theater Basel als Jezibaba in "Rusalka" auf und gastierte am Theater Aachen als Ulrica.

2012/2013 interpretierte sie am Theater BaseUlrica und in Bern und Zürich Verdis Requiem. Im Sommer 2013 beim Festival Oper Schenkenberg (Schweiz) war sie als Azucena zu erleben, außerdem 2013/2014 in der Neuproduktion am Theater Basel als Olga in „Eugen Onegin“ von Tschaikowsky und in „L’amour des trois oranges" von Prokofiev als Smeraldine am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino.

In der Spielzeit 2014/2015 sang Larissa Schmidt am Staatstheater Braunschweig die Ulrica und am Theater Basel in „Hölderlin“ von Peter Ruzicka. 2015 wird sie ihr Debut beim Sinfonieorchester Wuppertal geben („Messa per Rossini“) und im Sommer 2016 zum Festival Oper Schenkenberg als Maddalena zurückkehren.

 

Repertoire

Komponist Oper Rolle
Bellini La Somnambula Teresa
Britten Albert Herring Florence Pike
Cimarosa Chi dell'altrui si veste presto si spoglia Mirandolina
Cilea Adriana Lecouvreur Dangeville
Corghi Tat'jana Olenina
Donizetti Lucrezia Borgia Orsini
Dvorak Rusalka Jezibaba, 2. Elfe
Flotow Martha Nancy
Gounod Faust Siebel
Grigoretti & Sani Una favola per caso Biancaneve La maestra
Mascagni L'Amico Fritz Beppe
  Cavalleria Rusticana Santuzza
Mussorgsky Boris Godunov Fjodor
Piccinni La Cecchina (als CD Produktion, live) Paoluccia
Poulenc Dialogue des Carmelites Mère Marie
Prokofiev L'amour des trois oranges Smeraldine
Rossini Il Barbiere di Siviglia Rosina
  Le Cenerentola Angelina, Tisbe
  L'Italiana in Algeri Zulma
Strauss Elektra 3. Magd
Tschaikowsky Eugen Onegin Olga
  Iolanta Laura
Verdi Aida Amneris
  Un ballo in maschera Ulrica
  Oberto, Conte di S. Bonifacio Cuniza
  Il Trovatore Azucena
Wagner Rheingold Erda (studiert)