Dirk Kaftan

Der Dirigent Dirk Kaftan übernimmt nach erfolgreichen Chefpositionen in Augsburg und Graz ab der Saison 2017/18 das Amt des Generalmusikdirektors der Bundesstadt Bonn und ist weiterhin gerngesehener Gast bei vielen international renommierten Orchestern.

Mit Beginn der Spielzeit 2017/18 wird Dirk Kaftan das Amt des Generalmusikdirektor der Bundesstadt Bonn antreten. Bis dahin arbeitet Dirk Kaftan als Chefdirigent der Grazer Oper, wo er seit 2013 neben einem vielfältigen Konzertprogramm in der Oper Neuproduktionen wie "Zauberflöte, "Jenufa", "Lohengrin", "Tosca", "Die Tote Stadt", "Tristan und Isolde" und zuletzt den Doppelabend "Der Zwerg" und "Il Prigioniero" leitete. Von 2009 bis 2014 war er Generalmusikdirektor in Augsburg.
Seine Arbeit im Musiktheater und im Konzertbereich wird von der regionalen und nationalen Kritik hoch gelobt. Außerdem zeichnet er sich durch viele innovative Projekte im Bereich der Musikvermittlung an Jugendliche sowie durch die Umsetzung zahlreicher Ideen im Bereich des interkulturellen Dialogs aus.
Neben seiner intensiven Arbeit an den Stammhäusern ist er ein national und international gefragter Gastdirigent: Im Herbst 2012 dirigiert er an der Wiener Volksoper die Neuproduktion von Mozarts "Le nozze di Figaro", nachdem er dort 2010 mit der "Fledermaus" debütiert hatte. 2013 gab er in Taipeh sein Asiendebüt mit dem Nationalorchester von Taiwan und "Schwanensee". Es folgen Engagements an die Oper Kopenhagen und zum Auckland Philharmonic nach Neuseeland. In der Saison 2016/17 gab er sein Debut an der Oper Frankfurt mit einer Serie von Vorstellungen von "La Boheme". Mit seinem Grazer Philharmonischen Orchester wurde er zu Konzerten beim bedeutendsten Kulturfestival in Taiwan und in den Wiener Musikverein eingeladen.
Nach ersten Engagements in Trier und Münster war Dirk Kaftan Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor in Bielefeld und Dortmund. Von 2006 bis 2009 war er als Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Chefdirigenten an der Grazer Oper engagiert, wo er u. a. die Neuproduktionen von "Tannhäuser", "Alcina", "Die Liebe zu den drei Orangen" und "Wozzeck" dirigierte. Als Konzertdirigent leitete er Orchester wie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Bremer Philharmoniker, die Staatsphilharmonie Nürnberg sowie Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Orquesta Filarmonica de Gran Canaria und das Gürzenich-Orchester Köln. 2017 folgt sein Debüt beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Als Operndirigent gastierte er u. a. mit vier Produktionen an der Semperoper Dresden, außerdem an der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, Oper Bonn, in Nürnberg, Mannheim sowie Montpellier. Die Zeitschrift Opernwelt nominierte ihn mehrfach in der Rubrik "Dirigent des Jahres".